Social Media Marketing, Meinung, Does&Don’ts Teil 1

In diesem Drei-Teiler werden Facebook, Twitter und cussit in Zusammenhang mit Social Media Marketing gebracht und anschließend verglichen sowie Does&Don;’ts dargelegt.

Es wird immer populärer, das SMM (Social Media Marketing). Der Boom ist kaum noch aufzuhalten und Social Networks und Viral Marketing sind wichtige Tools für jeden der im Internet werben möchte, ohne Geld auszugeben.
Am meisten werden dafür wohl Facebook und Twitter genutzt. Egal ob man sich selbst, sein Produkt oder sein Unternehmen vermarkten möchte – Social Networks geben uns die Möglichkeit dies zu tun.
Bloggen war gestern, heute wird getwittert und den Leuten über die “Pinnwand” das zu vermarktende Produkt mitgeteilt.

Doch ist das der richtige Weg und gibt es überhaupt verschiedene Wege dies zu tun?

Sowohl bei Facebook als auch bei Twitter gibt es verschiedene Möglichkeiten sich zu vermarkten. Ich werde im Folgenden auf diese Möglichkeiten eingehen und meine Meinung dazu sagen.

Fangen wir bei Facebook an:
Bei Facebook kann ich mich als normaler Nutzer registrieren unter meinem Namen und habe danach verschiedene Optionen. Ich erstelle eine Gruppe und/oder eine Seite meines Produkts und lade viele Freunde ein, davon Fan zu werden.
Der Unterschied zwischen einer Gruppe und einer Seite:

Die Gruppe hat den Vorteil, das ich später an alle Fans / Mitglieder Massenmails schicken bzw. die Funktion “Eine Nachricht an alle Mitglieder schicken” nutzen kann.

Eine Seite hingehen gibt mir die Möglichkeit, auf Facebook Werbeanzeigen zu schalten.

Während Gruppen also eigentlich als Zusammenschluss von Menschen mit einer selben Interesse fungieren, geben Seiten offiziell die Möglichkeit sich auf Facebook zu vermarkten.

Wer ein Social Network nutzen möchte, sollte dort Gruppen und Seiten erstellen.
Man kann auch mehrere erstellen, um mögliche begriffliche Probleme später zu vermeiden.
Angenommen das Produkt heißt “example” und man kann es unter der Haupt-Domain “example.com” kaufen und wird von der Firma “example Ltd.” verkauft, dann sollte man dafür auch die Gruppen und Seiten erstellen bevor es jemand anderes tut und der Begriff dadurch später mit etwas anderem assoziiert wird. Ausserdem hat Facebook für jedes Mitglied eine Freundschaftsgrenze von 5000 Kontakten festgelegt. Gruppen und Seiten haben diese nicht.
Wer Gruppen/Seiten erstellt, sollte aber mit Vorsicht walten!
Es ist auf keinen Fall Sinn und Zweck dieser verschiedenen Seiten und Gruppen, die Leute in alle einzuladen. Das macht keiner. Wenn sich die Freunde dann auf die Gruppen verteilen, halte ich das für weniger sinnvoll und aussagekräfitg als wenn sich alle in einer großen Gruppe befinden.

Wichtig ist – das der Name des Produkts haften bleibt.
Bei den Namen “example.com”, “example Ltd.” und “example” nehme ich also den zentralsten Begriff “example” und versuche diese Gruppe, ausgestattet mit sovielen Informationen wie nur Möglich an den Mann zu bringen. Das heißt im Klartext, ich schicke allen meinen Freunden eine Einladung, danach nie wieder.

Danach lade ich meine Freunde indirekt, indem ich eine persönliche Empfehlung unter “Was tust du gerade” ausspreche, ein zweites mal ein.

Ich schicke ihnen keine persönliche Nachricht, ich schreibe keinem einzelnd auf die Pinnwand und ich verschicke auch keine zweite Einladung aus der Gruppe herraus. Dieses Verhalten wird als Spam, nervig und garantiert nicht ernst wahrgenommen.

Alles weitere hängt von eurem Produkt ab. Dieses wird sich wie eure Gruppe durch Mundpropaganda und Social Proof verkaufen. Je mehr Fans eine Gruppe hat, desto höher ist dieser Social Proof (Beständigkeit in der Gesellschaft). D.h. je beliebter etwas erscheint, desto mehr unterliegen die Menschen dem Gruppenzwang und der Neugierde.

Bei Facebook ist dies besonders interessant zu beobachten, da man dort gut erkennt wer was tut:
Philipp Zentner ist nun Fan von ‘cussit.com‘” – und alle Freunde können es lesen.

Da das eine von Facebook automatisierte Nachricht ist, wird diese nicht als Spam wahrgenommen.
Man kann also ziemlich schnell, sehr vielen Menschen das Produkt – zumindestens als Begrifflichkeit nahe bringen. Es ist ein exponentielles Wachstum, das aber nur weniger Schritte anhält, denn schließlich gilt hier das “Jeder-kennt-jeden um 6,6 Ecken”-Gesetz. Das Kleine-Welt-Phänomen welches 1967 vom amerikanischen Psychologen Stanley Milgram als Begrifflichkeit geprägt wurde besagt, das jeder jeden um durchschnittlich 6 Ecken kennt. Erstaunlich, wie klein die Welt doch ist!
Und so können viele Leute zumindestens sagen “Von ‘example’ habe ich schonmal etwas gehört/gelesen”.

Wichtig ist vor allem, das man die Gruppen, Seiten und sein eigenes Profil mit den richtigen Informationen ausstattet, so kann jeder, wenn er sich für das Produkt interessiert, auf dem Profil, den Seiten und der Gruppe selbst nachlesen, worum es geht.

Ihr solltet euch an 3 Regeln des Social Media Marketing (SMM) halten:

1. Vermarktet eurer Produkt effizient – ohne zu spammen! Beherrscht euch – es geht nach hinten los wenn ihr das tut. Wer nervt, wird mit Ignoranz bestraft!

2. Wenn ihr den Leuten über eure eigene Pinnwand oder “Was machst du gerade”- Funktion etwas mitteilt, dann liefert ihnen nützliche und qualitative Informationen.
Schreibt keinen Standartmüll, sondern etwas was die Leute interessiert und womit sie etwas anfangen können, noch besser – interagieren können.

3. Gebt eure Informationen frei. Bestätigt jede Freundschaftsanfrage und lasst jeden der es nicht ist, trotzdem auf euer Profil gucken. Das nimmt euch die Privatsphäre sobald ihr zuviel privates postet, aber das ist auch nicht Sinn des Ganzen.

Im zweiten Teil wird es um Twitter gehen und im dritten Teil die Möglichkeiten des SMMs auf cussit.

Published by

Philipp Zentner

From Germany, Entrepreneur, Marketer

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