cussit.com – Beta-Preview


cussit.com Beta-Preview
Ursprünglich hochgeladen von philipp.zentner

Das Diskussionsportal cussit steht kurz vor seinem Beta-Release.
Dieser Screen gibt einen ersten Einblick auf das neue Design.

Die Beta soll einige Neuerungen haben wie:
– neue Funktionen und Module
– bessere Übersichtlichkeit und Bedienungsfreundlichkeit (Usability)
– ein schönes Design
– neue Diskussionsmöglichkeiten
– eine überarbeitete Suchfunktion
– ein größeres Angebot an Kategorien / Foren

Man kann also gespannt sein was das Team von cussit und ich noch alles auf die Beine stellen werden.

Social Media Marketing, Meinung, Does&Don’ts Teil 2 – Follow me!

Twitter – auf den ersten Blick bietet dieser Service nicht viel und wie soll dieser Dienst als soziales Netzwerk fungieren?

Twitter ermöglicht es, vor allem durch eine Schnittstelle (API), seine Nachrichten schnell an die breite Masse zu bringen. Mit einem Klick ist meine Botschaft in sämtlichen sozialen Netzwerken gepostet und an alle meine Follower versendet.

Der normale Nutzer kann sich seinen eigenen Nachrichtenkanal zusammenstellen und erfährt sofort was bei wem passiert. Die Nachrichten dürfen dabei nicht länger als 140 Zeichen sein – sie entsprechen also etwa der Länge einer SMS – ein weiterer Vorteil von Twitter: Ich kann mein Profil per SMS updaten.

„Aber nur 140 Zeichen? Mit meinem Blog kann ich so viel schreiben wie ich will!“

Twitter ist ein Microblogging-Dienst. Die 140 Zeichen-Begrenzung führt dazu, dass die Leute ihre Botschaften kurz und bündig auf den Punkt bringen und werden dadurch viel eher gelesen, als zum Beispiel dieser Blogbeitrag (über den viele hier sicher über Twitter/Facebook erfahren haben).

Jetzt habe ich auch schon die Vorteile Twitters genannt, die uns dazu bringen, Twitter als Social Media Marketing-Werkzeug zu benutzen.
Twitter lässt sich mit allen großen Social Networks verbinden und man erreicht eine hohe Spannweite.

Ich mache ein Beispiel an mir selbst:
Wenn ich auf Twitter etwas poste, landet es bei SchuelerVZ, MeinVZ/StudiVZ, Facebook, LinkedIn und Twitter selbst. Durch die Anzahl meiner Kontakte, kann ich die Reichweite messen und könnte sogar weiterhin(anhand von Klickstatistiken) ausrechnen, wie viele Menschen wahrscheinlich auf diesen Link gehen werden.

Status 19.03.2010:
SchuelerVZ: 428
MeinVZ/StudiVZ: 223
Facebook: 405
Twitter: 41

Da ich davon ausgehe, das ich 1/3 der Leute in SchuelerVZ, MeinVZ/StudiVZ und Facebook habe, ziehe ich ein Drittel dieser Netzwerke ab und komme somit auf insgesamt 745 verschiedene Menschen. Das ist nichts im Vergleich was ein Unternehmen mit ihren Fans / Anhängern / treuen Kunden anfangen könnte.
Wir nehmen zum Beispiel eine Plattform wie digg – welche nicht wie viele weitere große Unternehmen einen Account auf Twitter haben – sondern ca. 15 (danach hatte ich keine Lust mehr zu zählen – es sind sicher mehr) Accounts haben oder eine Firma die keine Serviceleistung in dem Sinne bietet wie ADIDAS.

Adidas hat eine Fangruppe auf Facebook mit 2,458,041 Fans und die Twitter Accounts mit folgenden Mitgliederzahlen:

adidas Originals 15325
adidas Running 62804

Außerdem wirbt Adidas, wie viele andere Unternehmen auch, auf der Website mit einem Link zu ihrer Fangruppe. Insgesamt erreicht Adidas mit einer Nachricht über ein neues Produkt innerhalb von Sekunden 2,536,170 Menschen die sich _direkt_ für das Produkt interessieren.

Die Spannweite die ein Unternehmen mit Twitter erreicht ist also unglaublich hoch!
Twitter und Facebook haben meiner Meinung nach das Newsletter-System abgelöst. Und dabei ist es wesentlich leichter diese Gruppen aufzubauen, als eine große E-Mail Datenbank mit Newsletter-Empfängern, die einen Newsletter, wenn in der Kopfzeile „Newsletter“ steht eh als Spam deklarieren, geschweige denn lesen.
Wie baue ich so ein Netzwerk auf, wie manage ich das Ganze und worauf sollte ich achten?

Kommen wir zu den „Does&Don;’ts“:

Es gibt einige Methoden viele Follower zu bekommen, jedoch stellt sich die Frage, wie wertvoll diese sind. 1000 Follower, welche bereits anderen 1000 Leuten folgen, bringen euch nichts, denn die Wahrscheinlichkeit dass sie alle Nachrichten lesen ist ziemlich gering. Allerdings ist es trotzdem so das je größer eine Gruppe ist, desto mehr Beständigkeit drückt diese in der Gesellschaft aus (Social Proof).

Eine Möglichkeit ist es nun, tausende Leute durch Massenadd-Tools zu followen. Programme die Twitter durchsuchen und alles followen, was mit einem bestimmten Begriff zu tun hat. Manche sind sozial und sagen „wer mir folgt, dem folge ich auch“ und sehr viele andere haben diese Funktion automatisiert durch bestimmte weitere Tools. Auf diese Leute kann man verzichten – sie tun das gleiche wie ihr, sie sammeln. Außerdem sieht ein Account mit dem Follows/Follower-Verhältnis von 1000:1 schon mal richtig schlecht aus.

Wichtig ist auf jeden Fall, das die interessierte Öffentlichkeit die Option bekommt, sich eurem Produkt zuordnen oder sich mit dem von euch vertretenden Interessensgebiet identifizieren können.

Seid also präsent und lasst dies die Leute wissen, aber übertreibt es nicht mit Habgier nach „Fans“, denn diese bringen euch nichts, wenn ihr durch sie nicht weitere akquirieren könnt oder eure Produkte verkauft.

„Jetzt habe ich 3 Facebook-Seiten, zwei Twitter-Accounts und ich habe absolut keine Lust, jedes Mal überall posten zu müssen“.

Dafür gibt es Tools wie Tweetdeck. Tweetdeck erlaubt es euch MySpace, Twitter, Facebook und LinkedIn gleichzeitig zu verwalten. Einmal alle Accounts dort intergriert, kann man superleicht durch Klicken auswählen, was man wo posten möchte. Tweetdeck benötigt allerdings Adobe Air um zu starten. Ihr bekommt es kostenfrei hier: tweetdeck.com.

Ich persönlich nutze dieses Tool sehr gerne, es hilft mir meinen eigenen Twitter-Account, den von cussit und meinen Facebook-Account und die cussit-Seiten wie “cussit.com” zu verwalten.

Aus Zeitgründen schaffe ich es heute nicht mehr weiter in die Thematik einzusteigen, aber nach diesem Text, sollte man vielleicht erst einmal ein bisschen selber rumprobieren.

Viel Erfolg dabei und wer möchte, folgt mir auf Twitter: http://twitter.com/philippzentner

Social Media Marketing, Meinung, Does&Don’ts Teil 1

In diesem Drei-Teiler werden Facebook, Twitter und cussit in Zusammenhang mit Social Media Marketing gebracht und anschließend verglichen sowie Does&Don;’ts dargelegt.

Es wird immer populärer, das SMM (Social Media Marketing). Der Boom ist kaum noch aufzuhalten und Social Networks und Viral Marketing sind wichtige Tools für jeden der im Internet werben möchte, ohne Geld auszugeben.
Am meisten werden dafür wohl Facebook und Twitter genutzt. Egal ob man sich selbst, sein Produkt oder sein Unternehmen vermarkten möchte – Social Networks geben uns die Möglichkeit dies zu tun.
Bloggen war gestern, heute wird getwittert und den Leuten über die “Pinnwand” das zu vermarktende Produkt mitgeteilt.

Doch ist das der richtige Weg und gibt es überhaupt verschiedene Wege dies zu tun?

Sowohl bei Facebook als auch bei Twitter gibt es verschiedene Möglichkeiten sich zu vermarkten. Ich werde im Folgenden auf diese Möglichkeiten eingehen und meine Meinung dazu sagen.

Fangen wir bei Facebook an:
Bei Facebook kann ich mich als normaler Nutzer registrieren unter meinem Namen und habe danach verschiedene Optionen. Ich erstelle eine Gruppe und/oder eine Seite meines Produkts und lade viele Freunde ein, davon Fan zu werden.
Der Unterschied zwischen einer Gruppe und einer Seite:

Die Gruppe hat den Vorteil, das ich später an alle Fans / Mitglieder Massenmails schicken bzw. die Funktion “Eine Nachricht an alle Mitglieder schicken” nutzen kann.

Eine Seite hingehen gibt mir die Möglichkeit, auf Facebook Werbeanzeigen zu schalten.

Während Gruppen also eigentlich als Zusammenschluss von Menschen mit einer selben Interesse fungieren, geben Seiten offiziell die Möglichkeit sich auf Facebook zu vermarkten.

Wer ein Social Network nutzen möchte, sollte dort Gruppen und Seiten erstellen.
Man kann auch mehrere erstellen, um mögliche begriffliche Probleme später zu vermeiden.
Angenommen das Produkt heißt “example” und man kann es unter der Haupt-Domain “example.com” kaufen und wird von der Firma “example Ltd.” verkauft, dann sollte man dafür auch die Gruppen und Seiten erstellen bevor es jemand anderes tut und der Begriff dadurch später mit etwas anderem assoziiert wird. Ausserdem hat Facebook für jedes Mitglied eine Freundschaftsgrenze von 5000 Kontakten festgelegt. Gruppen und Seiten haben diese nicht.
Wer Gruppen/Seiten erstellt, sollte aber mit Vorsicht walten!
Es ist auf keinen Fall Sinn und Zweck dieser verschiedenen Seiten und Gruppen, die Leute in alle einzuladen. Das macht keiner. Wenn sich die Freunde dann auf die Gruppen verteilen, halte ich das für weniger sinnvoll und aussagekräfitg als wenn sich alle in einer großen Gruppe befinden.

Wichtig ist – das der Name des Produkts haften bleibt.
Bei den Namen “example.com”, “example Ltd.” und “example” nehme ich also den zentralsten Begriff “example” und versuche diese Gruppe, ausgestattet mit sovielen Informationen wie nur Möglich an den Mann zu bringen. Das heißt im Klartext, ich schicke allen meinen Freunden eine Einladung, danach nie wieder.

Danach lade ich meine Freunde indirekt, indem ich eine persönliche Empfehlung unter “Was tust du gerade” ausspreche, ein zweites mal ein.

Ich schicke ihnen keine persönliche Nachricht, ich schreibe keinem einzelnd auf die Pinnwand und ich verschicke auch keine zweite Einladung aus der Gruppe herraus. Dieses Verhalten wird als Spam, nervig und garantiert nicht ernst wahrgenommen.

Alles weitere hängt von eurem Produkt ab. Dieses wird sich wie eure Gruppe durch Mundpropaganda und Social Proof verkaufen. Je mehr Fans eine Gruppe hat, desto höher ist dieser Social Proof (Beständigkeit in der Gesellschaft). D.h. je beliebter etwas erscheint, desto mehr unterliegen die Menschen dem Gruppenzwang und der Neugierde.

Bei Facebook ist dies besonders interessant zu beobachten, da man dort gut erkennt wer was tut:
Philipp Zentner ist nun Fan von ‘cussit.com‘” – und alle Freunde können es lesen.

Da das eine von Facebook automatisierte Nachricht ist, wird diese nicht als Spam wahrgenommen.
Man kann also ziemlich schnell, sehr vielen Menschen das Produkt – zumindestens als Begrifflichkeit nahe bringen. Es ist ein exponentielles Wachstum, das aber nur weniger Schritte anhält, denn schließlich gilt hier das “Jeder-kennt-jeden um 6,6 Ecken”-Gesetz. Das Kleine-Welt-Phänomen welches 1967 vom amerikanischen Psychologen Stanley Milgram als Begrifflichkeit geprägt wurde besagt, das jeder jeden um durchschnittlich 6 Ecken kennt. Erstaunlich, wie klein die Welt doch ist!
Und so können viele Leute zumindestens sagen “Von ‘example’ habe ich schonmal etwas gehört/gelesen”.

Wichtig ist vor allem, das man die Gruppen, Seiten und sein eigenes Profil mit den richtigen Informationen ausstattet, so kann jeder, wenn er sich für das Produkt interessiert, auf dem Profil, den Seiten und der Gruppe selbst nachlesen, worum es geht.

Ihr solltet euch an 3 Regeln des Social Media Marketing (SMM) halten:

1. Vermarktet eurer Produkt effizient – ohne zu spammen! Beherrscht euch – es geht nach hinten los wenn ihr das tut. Wer nervt, wird mit Ignoranz bestraft!

2. Wenn ihr den Leuten über eure eigene Pinnwand oder “Was machst du gerade”- Funktion etwas mitteilt, dann liefert ihnen nützliche und qualitative Informationen.
Schreibt keinen Standartmüll, sondern etwas was die Leute interessiert und womit sie etwas anfangen können, noch besser – interagieren können.

3. Gebt eure Informationen frei. Bestätigt jede Freundschaftsanfrage und lasst jeden der es nicht ist, trotzdem auf euer Profil gucken. Das nimmt euch die Privatsphäre sobald ihr zuviel privates postet, aber das ist auch nicht Sinn des Ganzen.

Im zweiten Teil wird es um Twitter gehen und im dritten Teil die Möglichkeiten des SMMs auf cussit.