Laravel Homestead Performance mit NFS verbessern (NFS aktivieren)

Wer viel mit Laravel Homestead arbeitet wird hier und da mit Performance Problemen zu kämpfen haben. Alleine die Erhöhung der zugewiesenen CPU-Kerne und des RAMs in der Homestead.yaml reichen da nicht aus. Besonders langsam ist die Dateien-Synchronisation. Vor allem in der Frontend-Entwicklung, wo Live-Synchronisation eine große Rolle spielt, ist es wichtig, dass Dateiänderungen sofort übernommen werden.

Das Problem liegt bei VirtualBox und ihrem langsamen “shared folder system”. Die Lösung heißt “Network File System” (NFS), ein Protokoll für verteilte Dateisysteme und ist schnell zu installieren.
Vagrant bietet hier eine gute Dokumentation zu NFS, welches bei heutigen Betriebsystemen leider nicht out-of-the-box zur Verfügung steht.
Die Installation gestaltet sich in drei einfachen Schritten.

1) Installiert den NFS-Kernel

Unter Linux/MacOS steht es jedem zur Verfügung. Wer mit Windows unterwegs ist sollte sich WinNFSd  (von vagrant bereitgestellt) anschauen.

Loggt euch hierfür über vagrant ssh in Laravel Homestead ein. Dort führt ihr folgenden Befehl aus:

sudo apt-get install nfs-kernel-server

2) Passt eure Homestead.yaml an

Die Homestead.yaml findet ihr in der Regel unter ~/.homestead/Homestead.yaml
Hierfür müsst ihr euren zu synchronisierenden Ordnern den Typ “nfs” zuweisen:

folders:
- map: ~/Code/folders2sync
  to: /home/vagrant/projects
  type: "nfs"

3) Vagrant mit – – provision neustarten

Falls Homestead noch läuft: Verlasst Homestead mit exit und haltet die VM danach mit vagrant halt an.

Im Anschluss:

vagrant up --provision

Bei der Entwicklung von stomt konnten wir dadurch die gulp-task Ausführungen bei Script-Veränderungen von 1 Minute auf 3 Sekunden herunterschrauben.

Der Grund warum NFS nicht von vorne herein aktiviert ist liegt darin, dass NFS bei den Betriebsystemen nicht von Haus aus unterstützt wird und der hier genannte Schritt 1) notwendig ist.

Der Artikel ist angelehnt an den Beitrag in osteels Blog.

Shortstory: Die Flut-Hilfe-App – Hochwasserhilfe per Smartphone

flut.stomt.de, Hochwasser-Hilfe
flut.stomt.de, Hochwasser-Hilfe

Ich hatte in diesem Blog noch gar nichts von der Flut-Helfer-Koordinations-App erwähnt. Ein Blogpost, der schon längst hätte früher passieren müssen.

Was in den letzten zwei Monaten geschah:

Selbst von der Flut betroffen, kam mir nach einer Woche Schaufeln und Menschenketten bilden die Idee, die Helfer-Koordination („wie viele werden wo gebraucht?“, „wer geht wo bereits hin?“) über eine App einfacher und effizienter zu gestalten.

Die App arbeitet mit einer cookie-basierten Wiedererkennung (Wiedererkennung nur temporär notwendig), welche es dem Nutzer erspart, sich zu registrieren oder einzuloggen.

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3 Technologien die Mobile Gaming revolutionieren werden

Mobile Gaming war noch nie so gefragt wie heute. Die Zahl der Spieleapps steigt ununterbrochen und neue App-Schmieden sprießen förmlich aus dem Boden.
Einige von ihnen sind auf der Suche nach dem “Gaming-Layer”. “Das Spiel” erschaffen, so wie Facebook “das Social Network” schlechthin ist. Doch bevor so etwas überhaupt entstehen kann, müssen noch einige Voraussetzungen geschaffen werden.

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Der Gaming-Layer

„Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich Schiller)

Gaming Layer
Bild: ocularinvasion(FlickR)

Wir haben schon immer gespielt. Zuerst zuhause, dann gab man uns Payback-Punkte und Bonus-Meilen und seit Smartphones uns es ermöglichen, immer und überall. Doch nirgendwo sind wir „voll Mensch“, denn bestehende Gamifications, sind bisher nur eine Randnotiz in unserem Leben. (Wird sich das überhaupt jemals ändern?)

Da gab es die ersten großen Location Based Services (LBS) wie Foursquare und GoWalla, welche die bloße Anwesenheit an einem bestimmten Ort gamifizierten. Check-In, Wiederkommen und nach mehreren Besuchen, gehörte einem der Ort regelrecht. Zumindest im Spiel und das, können alle sehen. Doch das alleine reicht nicht. Continue reading Der Gaming-Layer